Ratburg Blank und Günter Hartmann,

Von-Twickel-Straße 72,

48727 Billerbeck,

Telefon: 02543 9302030 - neu im Jahr 2019


Öffnung: 08.06.2019 von 14-18 Uhr und 09.06.2019 von 11-18 Uhr "Tag der Gärten uns Parks in Westfalen-Lippe" 

Weitere Termine zur Zwiebelblüte im April nach telefonischer Anmeldung.

 

Eintritt: 2 Euro (Erlös als Spende), 

nicht barrierefrei, keine  Hunde



Das bestimmende Gestaltungselement des 450² großen Sonnengartens ist die formale Struktur in Anlehnung an einen westfälischen Bauerngarten, die den Rahmen für das üppige Pflanzenwachstum bildet. Der zentrale Teil des Gartens besteht aus einem Wegekreuz und vier rechteckigen Beeten. Das Rondell an der Schnittstelle der Wege wird durch einen Sandsteinbrunnen betont. Ein Teil des Wegekreuzes wurde als Duftpfad gestaltet. Alle Wege und die Terrasse sind mit holländischen Klinkern gepflastert. Die formale Anlage in Kombination mit den klaren Wegelinien bändigt die Pflanzenvielfalt und trägt so zu der Harmonie aus Strenge und Fülle bei.

Ein Beetgeviert im zentralen Gartenteil wird eingenommen durch einen Steingarten, in dem Polsterpflanzen, Kleinstauden und Zwerggehölze in Verbindung mit Geröll und Steinblöcken Anklänge an natürliche Vorkommen im Gebirge oder auf Trockenrasen hervorrufen. Unterschiedliche Gesteine (Kalkgestein, kalkfreier Sandstein) sowie Lichtverhältnisse (sonnig/absonnig) bieten die Möglichkeit, eine breite Palette von Arten zu kultivieren. - In den benachbarten drei Beeten gedeihen Arzneikräuter, z.T. in einem Hochbeet aus Naturstein, Pfingstrosen, darunter auch einige Wildformen, Stauden und im Sommer Dahlien und einjährige Sommerblumen.

Da die Sinne auf vielfältige Weise angesprochen werden sollen, wurde auch ein Gemüsenaschgarten angelegt, der 2 Hochbeete, aber auch ebenerdige Beete sowie ein kleines Gewächshaus umfasst. Im Obstgärtlein ergänzen Äpfel und Beerenobst das Nahrungsangebot.

Der Garten ist umlaufend eingerahmt mit artenreichen Rabatten, in denen Stauden in Kombination mit einzelnen Gehölzen sowie Clematis hübsche Farbakzente setzen. Diese Staudenhecken ersetzen die in den meisten Gärten übliche Grenzbepflanzung aus einheitlichen Gehölzhecken.

Auch Dufterlebnisse spielen eine wichtige Rolle. Dazu tragen neben zahlreichen Narzissen, Duftnelken, Mondviolen und Lavendel wesentlich die Duftrosen bei.

Zusätzlichen Raum schafft die Ausnutzung der dritten Dimension. Bei den Kletterpflanzen dominieren robuste Clematis der Viticella- und Tangutica-Gruppe, die meist als Sichtschutz in der Grenzbepflanzung eingesetzt sind, aber auch zusammen mit Kletterrose und Blauregen eine Pergola begrünen, so dass ein geschützter Sitzplatz entsteht.

Ein erster Höhepunkt im Gartenjahr ist die üppige Zwiebelpflanzenblüte. Der Schwerpunkt liegt auf Narzissen, angefangen von einfachen, wildnahen Formen bis hin zu den gefüllten Prachtnarzissen. So ist der gesamte Obstgarten mit Narzissen und vielen weiteren Frühlingsblühern bepflanzt. Verschiedene Wildtulpen- und Zierlaucharten bereichern die Zwiebelblüte.